Fear on the Stratosphere Tower

26 09 2010

Das Sightseeing in Las Vegas begann für Michael und mich mit dem Besuch des 350 m hohen Stratosphere Towers. Im Eingangsbereich mussten wir zunächst unsere Eintrittskarten für den Turm kaufen. Aber am Ticketaschalter gab es nicht nur einfache Eintrittskarten für den Turm, sondern auch verschiedene Kombitickets z. B für die Fahrgeräte auf dem Turm. Über diese hatte ich zwar schon im Reiseführer gelesen, aber eine wirkliche Vorstellung hatte ich von den Fahrgeschäften nicht. Wie soll man sich da entscheiden?

Stratosphere Tower - 350 Meter

Für Michael war es sofort klar, einen Eintritt in den Turm ohne waghalsige Fahrten ($15,-). Und ich? Ich wollte doch so gerne da oben mal ein Gerät ausprobieren. Aber welches? Als die Dame am Ticketschalter noch sagte, dass es teurer ist, Tickets auf dem Turm zu kaufen, habe ich mich spontan für das Kombiticket ‚Tower and 3 Rides entschieden ($30,-) . D. h. Turmbesuch mit Fahrten auf allen drei Fahrgeschäften.

Mit einem Aufzug ging es dann in Sekundenschnelle auf den Turm. Dort genossen wir zunächst die Sicht auf Las Vegas.

Aussicht vom Tower

Als ich mich den Scheiben auf der Aussichtsplattform näherte, bereute ich brereits meinen Ticketkauf. War das hoch! Im Gegensatz zum Heliflug über dem Gand Canyon machte mir die Höhe des Turmes etwas Angst. So nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und trat meine Fahrt auf dem ersten Gerät an, dem Freefalltower Big Shot auf der Turmspitze.

Big Shot

Einfach krass. Man wird in Höhe geschossen, um kurz darauf wieder nach unten zu fallen. Dabei verschwindet die Plattform des Turms aus dem Sichtfeld und man meint, man fliege durch den Himmel und nach unten sei kein Ende in Sicht. Das war der erste Adrenalinkick.

Noch fit genug, folgete der zweite auf dem Karussel Insanity. Karussells bin ich ja schon viele gefahren, aber nicht so hoch. Wahnsinn. Man sitzt in einer von vier Zweiergondeln. Ehe die Fahrt losgeht, bewegt sich das Karussel über die Plattform über den Turm hinweg.  Man dreht sich mit Blick in die Tiefe über Las Vegas. Das Schlimme für mich war hierbei, dass das Gerät irgendwann so schnell drehte, dass ich nur in die Tiefe gucken konnte um keinen Drehwurm zu bekommen. Nach Ende der Fahrt war der Adrenalinspiegel fühlbar gestiegen und die Händflächen vom krampfhaften Festhalten während der Fahrt schweißnass. Was für ein Ride.

Insanity

Schon am Überlegen, die letzte Fahrt nicht anzutreten, habe ich mich dann doch dafür entschieden. Als letztes ging es auf das X-Scream. Eine offene Gondel, die einen ein Stück über die Plattform schießt. Und das in der ersten Reihe sitzend. Voll krass. Nachdem man nach vorne geschossen wurde und denkt, das wars, kippt die Gondel ruckartig noch ein Stück nach unten. Was für ein Schreck.

X-Scream

Völlig aufgeputsch, etwas zittrig und froh noch am Leben zu sein traten wir nach einem weiteren Rundgang auf der  Plattform den Rückweg über den Strip zum Hotel an.

Michas Frage, ob ich die Rides wiederholen würde, beantwortete ich mit nein, auch geschenkt müsste ich diese nicht noch einmal haben. Es war eine tolle Erfahrung, aber eine, die mich ans Limit gebracht hat.

Liebe Grüsse,
Simone.

PS: Den Bungee-Jump vom Turm habe ich mir erspart. 😉

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7 responses

27 09 2010
dietusnelda

die fahrgeschäfte hätte ich auch definitiv mitgenommen!

27 09 2010
Mitchy79

Ihr Weiber seid doch alle verrückt! 😛

27 09 2010
Axel

Da muss ich doch glatt einmal Farbe bekennen…
Ich wäre sehr gerne den Turm hoch, aber diese drei Fahrgeschäfte hätte ich mir aus einer geeigneten Entfernung angesehen. Man muss nicht jeden Wahnsinn mit machen. *g*

Ihr seid alle verrückt! 🙂

28 09 2010
Mitchy79

Meine Worte. Man muss nicht jeden Quatsch mitmachen! 😉

27 09 2010
Monasterium

Der X-Scream sieht ja cool aus.
Wie in einer F-16 über Las Vegas fliegen.

Das hätte schon was, aber ich würds nicht mehr vertragen, wenn es nur im Kreis geht 🙂

Respekt, dass Du die alle drei „mitgenommen“ hast 🙂

27 09 2010
Calle

Is ja voll fett 😉
so was muss man ja einfach mit nehmen.
Aber kein Bungee-Jump?!? Mone du enttäuscht mich.

6 12 2010
Balu

Mich hättest Du aus den Fahrgeschäften vermutlich nicht rausbekommen :-).

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