Es grünt so grün

25 09 2010

Heute ging es in eine wirklich grüne Oase, dem Zion National Park. Endlich mal wieder am Wasser sein! Außer den Wasserlöchern im Arches N. P. und den paar Regentropfen im Goblins Valley waren die letzten Tage ja doch eher trocken und wüstenlastig. Ein erster Schock: völlig überfüllte Parkplätze. Zum Glück verliefen sich die Besucherströme gut im Park und die meisten hielten sich nur in der Nähe der Shuttlebusstrecke auf .

Dieser Park gilt insgesamt auf Grund seiner Naturschönheit als sehenswert, wovon wir uns heute gerne überzeugen ließen. Zunächst fuhren wir mit dem Shuttlebus weiter in den Park, um mit unserer ersten Wanderung beginnen zu können (7 km, 300 Höhenmeter).

Wandern durch den Zion N.P.

Der erste Teil der Wanderung führte entlang des Virgin Rivers. Ein Fluss etwa so breit wie die Wupper, der durch einen grünen Canyon fließt. Einfach herrlich. Man fühlte sich an einen Spaziergang im heimischen Brückenpark entlang der Wupper im Bergischen Land (zwischen Remscheid und Solingen) erinnert.

Zion N.P.

Auch dieses Mal haben wir einen anstrengende Streckenabschnitt gewählt. Und wieder hat sich die Mühe gelohnt. Sie führte uns zu den sogenannten Emerald Pools, Wasserstellen mit kleineren Wasserfällen (Baden leider verboten).  Gerade der oberste Pool ist ein purer Naturgenuss. Eine kühle Oase im Grünen.

Emerald Pools

Oase der Ruhe

Zeitweise nichts anderes zu hören, als buntes Vogelgezwitscher. Zu beobachten waren, wie auch an anderen Orten des Parks, tollende und futternde Backenhörnchen, riesige Libellen, bunte Schmetterlinge, Geckos…  Einfach entspannend.

Backenhörnchen

Gecko

Nach einer kurzen Weiterfahrt mit dem Shuttlebus absolvierten wir einen letzen Aufstieg zum Weeping Rock mit seinen hängenden Gärten. Wunderschön grün und das vom Felsen tropfende Wasser bot eine angenehme Erfrischung.

Weeping Rock

Wieder mal ein gelungener Ausflug!

Und falls jemand von euch klettern sollte, das geht dort auch wunderbar!

Klettern für Fortgeschrittene

Die National-Park-Karte (80$) hat sich mitlerweile wirklich bezahlt gemacht. So konnten wir heute erneut 25$ Eintritt sparen.

Seinen Abschluss fand der Tag heute in St. George, circa 50 Meilen vom Zion N.P. entfernt. Nach einem Bummel durch das Outlet landeten wir beim dortigen Mongolen. Super lecker und empfehlenswert. Man wählt eine Schale von drei möglichen Größen und füllt diese nach belieben mit Gemüse, Fleisch, Nudeln und Soße und lässt das Ganze dann garen. Kostenpunkt für eine mittelgrosse Schale inklusive grossem Getränk: $10,50 pro Person. Was diesem Resataurant einen Wohlfühlfaktor verlieh, war mal wieder super freundliches und aufmerksames Personal. Da kann Deutschland noch was lernen!

Liebe Grüße,

Simone

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2 responses

26 09 2010
Monasterium

Das sind schon ganz schön beeindruckende Naturschauspiele, derer Ihr dort Zeuge seid.

Den Zion Nationalpark würde ich gerne auch mal sehen.
Wie ein Paradies inmitten menschenfeindlicher Umgebung.

Super Kontrast auch in eurem blog.

Super Bilder, super Berichte!
Danke!

26 09 2010
Mitchy79

Danke für die Blumen! Wir freuen uns, wenn die Artikel und Fotos Gefallen finden. Das ist echter Ansporn, denn manchmal fällt es gar nicht so leicht, nach einem anstrengenden Tag noch bis in die Nacht einen Post zu schreiben. 😉

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